Pinterest-Affiliate Marketing ist eine einfache Möglichkeit, sich nebenbei ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Wie immer bei Affiliate Marketing ist aber gewisser Einsatz notwendig, doch diese Tools für Pinterest-Affiliate-Marketing erleichtern und automatisieren deinen Erfolg.

Gleich vorweg, da die Frage kürzlich über einen Kommentar gestellt wurde: ja, man darf Affiliate-Links auf Pinterest verwenden. Lange Zeit hat Pinterest solche Links sofort automatisch gelöscht, doch bereits seit Mitte 2016 ist es wieder erlaubt.

Pinterst Affiliate Marketing automatisieren

Wer Pinterst-Affiliate-Marketing halbherzig betreibt, wird nie den gewünschten Erfolg erzielen. Wie bei allen Formen von Affiliate-Marketing muss man sich Ziele setzen und diese kontinuierlich verfolgen. Mit dem gelegentlichen Veröffentlichen von Affiliate-Pins ist es also auch hier nicht getan. Doch das heißt nicht, dass du dich rund um die Uhr damit beschäftigen musst. Es gibt Tools, welche dir viel Arbeit abnehmen.

So funktioniert Pinterest

Das Thema habe ich schon einmal in meinem Artikel Geld verdienen mit Pinterest Affiliate Marketing erklärt, aber ich möchte trotzdem noch einmal kurz darauf eingehen. Auch wenn viele Pinterest als Social Media Plattform bezeichnen, ist das nicht ganz richtig. Pinterest hat zwar ein paar soziale Komponenten wie die Existenz von Followern, die Möglichkeit des Kontakts mit anderen und ein Feedback in Form von „Ausprobieren“. Doch all das ist auf Pinterest vollkommen unwichtig.

Ja, richtig gelesen: Follower sind UNWICHTIG!

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Stand April 2020 habe ich 111 Follower, also eigentlich nicht besonders viel. Gleichzeitig habe ich aber 177T Betrachter, und das ist eine ganze Menge. Denn das ist die Zahl an Nutzern, die meine Pins angezeigt bekommen.

Ziel des Pinterest-Affiliate-Marketing ist es, diese Betrachter zu einem Klick auf den Ziellink zu verleiten.

Übrigens sind auch die anderen Social Media-Komponenten egal, denn sie werden praktisch nicht genutzt.

Doch was ist Pinterest dann überhaupt? Das ist eigentlich leicht erklärt. Die Pins sind klickbare Links, die zu einer bestimmten Seite führen. Sie funktionieren also genauso wie die optisch weniger ansprechenden Textlinks von Google. Und damit ist auch klar, was Pinterest ist: eine visuelle Suchmaschine.

In einem Punkt funktioniert Pinterest dann aber doch wie ein Social Media Netzwerk, denn Engagement wird mit einem besseren Ranking bewertet.

Das heißt, dass du theoretisch über den ganzen Tag verteilt immer wieder auf Pinterest aktiv sein müsstest. Da das nicht wirklich praktikabel ist, stelle ich dir gleich eine Lösung dafür vor.

Gleichzeitig bezieht sich dieses Engagement sich auch auf die Inhalte anderer, getreu dem Motto „sharing is caring“. Du musst also immer auch Pins anderer teilen. Mindestens 50% deiner Pins sollten also RePins anderer Nutzer sein.

Tools, die dir das Pinterest-Affiliate-Marketing erleichtern

So, kommen wir zu den Tools. Gleich vorweg: ich nutzt alle auch selbst.

Canva, das Grafik-Tool für Nicht-Grafiker

Das A und O bei Pinterest sind ansprechende Pins. Sie müssen den Nutzer geradezu locken. Das setzt ein professionelles Layout und eine neugierig machende Überschrift voraus.

Wenn du nicht gerade zu denjenigen gehörst, die Photoshop und InDesign blind bedienen können, ist Canva deine Lösung für professionell gestaltete Pins. Kennst du nicht? Dann wird es Zeit!

Nach der Anmeldung gehst du rechts auf „Benutzerdefinierte Abmessungen“ und gibt hier 1000 x 1500 px vor. Das ist das ideael Maß für Pinterest Pins. Hochformat ist besonders wichtig, denn die meisten Nutzer verwenden ihr Smartphone, und darauf nehmen die hochformatigen Pins besonders viel Platz ein.

Wie deine Pins aussehen sollen, musst du natürlich selbst entscheiden. Grundsätzlich sollten sie nicht zu dunkel sein. Meine Pins sind meist sehr dezent, was aber nicht heißt, dass sie deswegen schlechter funktionieren. Aber natürlich kannst du auch auffällige Farben und große Schriften verwenden. Einfach ein bisschen ausprobieren.

Kostenlose, lizenzfreie Bilder für deine Pins findest du zum Beispiel auf Pixabay.

Zurücklehnen mit Tailwind

Tailwind ist ein Terminierung-Tool, das dir unglaublich viel Zeit einspart.

Wie bereits oben beschrieben, müsstest du theoretisch den ganzen Tag auf Pinterest unterwegs sein, damit du mit steigenden Betrachter-Zahlen belohnt wirst. Schöne Theorie, aber nicht umsetzbar.

Also lass Tailwind das übernehmen. Und so funktioniert es:

Du gehst auf Pinterest und pinnst mit dem Tailwind-Browser-Button einige Pins anderer Nutzer (wir erinnern uns: mind. 50% RePins anderer Nutzer). Dann lädst du deine eigenen Pins bei Tailwind hoch, gibst ihnen eine Beschreibung und den Ziellink inkl. deiner Affiliate-ID und planst alles automatisiert in die vorgegebenen Time-Slots (du kannst sie auch zeitlich anpassen, wenn dir die Vorschläge von Tailwind nicht zusagen).

Tailwind wird nun über den ganzen Tag verteilt die terminierten Pins zu Pinterest hochladen. Und Pinterest wird dich für dein scheinbares Engagement belohnen.

Das kann Tailwind – meine Betrachterzahlen dank des Tools

Der nachfolgende Blick in meine Pinterest-Analytics zeigt, was Tailwind* kann. Ich habe mein Pinterest-Marketing monatelang komplett vernachlässigt. Die Folge war ein Absturz auf nur noch 16T Betrachter pro Monat. Im März habe wieder mit Tailwind gestartet und bin 6 Wochen später bei den obenstehenden 177T Betrachtern. Die Grafik zeigt aber, dass diese Zahl noch weiter steigen wird.

Zeitaufwand: 30 – 60 Minuten pro Woche.

Die Schwankungen sind übrigens normal. Davon darf man sich nicht nervös machen lassen. Bei den beiden Spitzen haben übrigens über 12T Betrachter meine Pins gesehen… am Tag!

Tailwind ist ein kostenpflichtiges Tool, das monatlich 10$ kostet. Geld, das ich gerne ausgebe, denn das Tool ermöglicht eine unglaubliche Zeitersparnis. Mit diesem Link bekommt du einen Monat Tailwind geschenkt*.

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Das kannst du Bewerben – mit praktischen Tools

SiteStripe von Amazon

Amazon ist für die meisten der ideale Einstieg ins Affiliate Marketing. Dafür muss man sich nur beim Amazon Partnernet anmelden.

Sobald du im PartnerNet eingeloggt bist und in einem neuen Tab Amazon öffnest, erscheint ganz oben unter der Adresszeile der SiteStripe.

Wenn du ein Produkt gefunden hast, das du bewerben möchtest, klickst du auf „Text“ und erhälst deinen Affiliate Link. Wenn du mehrere Affiliate-IDs angelegt hast, kannst du hier auch noch auswählen, welche eingefügt werden soll.

Verwende hier immer den vollständigen Link. Pinterest mag die Kurzlinks nicht besonders und ich kann nicht ausschließen, dass es zu einem Rankingverlust führen könnte.

Du kannst übrigens auch Suchergebnisse bewerben. Wenn du zum Beispiel Laufschuhe bewerben möchtest, lass dir von Amazon das Suchergebnis anzeigen und der Affiliate-Link wird zu dieser Produktübersicht führen.

Achtung: verwende nicht die Produktbilder von Amazon für deine Pins, denn das könnte zu einem Ausschluss vom Partner Programm führen.

Pinterest mit einem fertigen E-Mail-Marketing-System kombinieren

Klingt erst einmal kompliziert, ist es aber nicht. Es gibt viele schlüsselfertige Systeme für Affiliate-Marketing auf dem Markt. Meist bewirbt man damit nicht Produkte mit so schlechten Provisionen wie bei Amazon, sondern lukrative Info-Produkte, bei denen eine Provision von 50% keine Seltenheit ist. Da die Produkte meist um die 70 – 150€ kosten, ist das ein nettes Sümmchen.

Ziel dieser Systeme ist die Verlinkung auf eine Landingpage. Dort soll sich der Nutzer in eine E-Mail-Liste eintragen und wird mit psychologisch wirksamen, automatisierten E-Mail-Serien zum Kauf der Produkte und ihrer Upsells animiert.

Die Systeme sind eigentlich immer auf Facebook, Youtube, Messenger & Co. ausgerichtet. Aber das ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Zumal ich mich auf all diesen Plattformen nicht wohlfühle.

Wenn es dir ähnlich geht oder du Pinterest zusätzlich verwenden möchtest, ist das Prinzip vermutlich klar: dein Pin verlinkt auf die Landingpage.

Ein System, das sich aus meiner Sicht perfekt eignet, ist das Affiliate Kickstarter System*. Der Grund? Es enthält:

  • 10 super konvertierende Produkte, die regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden
  • fertige E-Mail-Serien mit einer Dauer von einem Jahr zu allen Produkten
  • fertige Landingpages inkl. individueller Links zu allen Produkten

Sehr reizvoll am Bewerben von Info-Produkten ist auch die Beteiligung an den Upsells. Kauft sich ein Kunde also eine Erweiterung zu einem Produkt, klingelt erneut die Kasse.

Der Artikel enthält Werbung und Affiliate Links.

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